Welche Kleiderordnung gilt beim Billard?
Billard besitzt eine große Tradition. Einst Königshäusern und elitären Kreisen vorbehalten, gehören Pool, Snooker und Karambolage heute zu den beliebtesten Sportarten. Billard ist anspruchsvoll, Billard ist spannend und ein faszinierender Sport mit Eleganz und Stil. Gerade auf großen internationalen Turnieren.

Im Billardsport gibt es eine strenge Kleiderordnung. Und die heißt Dresscode. Ab Turnieren in der DBU-Kreisliga (Deutsche Billard Union) treten die Damen entweder in einem schwarzen Rock oder wie die Herren in schwarzer Hose zum Turnier an. Vorgeschrieben sind weiterhin schwarze Schuhe und ein Vereins-Trikot, in der Regel ein Polo-Shirt.

Auf Bundesliga-Ebene tragen die Damen zum schwarzen Rock eine Bluse – oder genauso wie die Herren – zur schwarzen Hose eine Weste. Für noblen Schick sorgt bei den Herren Fliege oder Krawatte, die zum Hemd gemäß Turnierordnung vorgeschrieben sind.

Bei großen internationalen Turnieren dürfen Spieler nur im sogenannten Dresscode A antreten. Als Dame erscheint „Frau“ in exklusiver Abendgarderobe mit elegant modischem Chic. Die Herren können auch in Weste mit Hemd und Fliege antreten.

Sind Spieler nicht unmittelbar am Turniergeschehen beteiligt, ist Dresscode B in Form von gepflegter Straßenkleidung gefordert. Die Jeans bleibt bei solchen Auftritten im Schrank. Denn auch nicht aktive Billardsportler repräsentieren ihren Sport und müssen jederzeit für Interviews in Presse und Fernsehen zur Verfügung stehen.

In der Freizeit geht es mit Dresscode C etwas lockerer und legerer zu. Dann kann man die Spieler, beispielsweise während des Frühstücks oder in den Freizeitanlagen des Hotels, auch in sportiver Kleidung und in Jeans antreffen.

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